19. Niederbayerische Heißluftballon-Wettfahrt 2011




Lange in der Woche vor dem 26. August so ausgesehen, als ob das Ballonglühen am Freitagabend wieder mal dem Wetter
zum Opfer fallen würde. Dabei ist gerade dieser Programmpunkt der Landshuter Ballontreffen jährlich das Highlight für
massenhafte Besucherzahlen am Flugplatz Ellermühle. Groß und Klein staunen über die Farb- und Lichtspiele der
leuchtenden Ballonhüllen in der Nacht, exakt auf die begleitende Musik abgestimmt. Doch dieses Jahr war das Glühen dann
doch noch möglich geworden und die Begeisterung war entsprechend groß. Zuvor hatten die Modellballöner ihre
Miniaturausgaben den Zuschauern hautnah präsentiert.
Der Samstag blieb dann allerdings für die Ballonfahrer ergebnislos. Die Ballonsportgruppe mit ihrem Gruppenchef Wolfgang
spulte deshalb ihr "Schlechtwetterprogramm" ab. Vormittags war die Führung durch die Burg Trausnitz angesagt, nachmittags
dann die seit vielen Jahren obligatorischen "Mannschaftsspiele". So wurden die Ballonsportler auch während der ballonfreien
Zeit bei Laune gehalten.
Am Sonntagmorgen allerdings hatten es alle dann doch eilig. Um sechs wurde gefrühstückt, kurz danach gab es das Piloten-
briefing und um sieben Uhr waren die Teams mit ihren Gästen dann auch schon auf der Startwiese am Flugplatz Ellermühle.
Der "Fuchs" (ein Ballon, der von allen anderen Ballonen gejagt wird) startete pünktlich um 7.15 Uhr in den bereits sonnigen
blauen Morgenhimmel. Achzehn Heißluftballone folgten ab 7.30 Uhr. In flotter Fahrt trieben die Montgolfieren in Richtung
Landshut, um diese dann meist am südwestlichen Teil zu queren. Für manche Ballonfahrer und Fahrgäste brachte dies das
einmalige Erlebnis, die Martinskirche bzw. Burg Trausnitz aus "nächster Nähe" von oben zu betrachten.
Nach der Rückkehr der Teams gab es das tradionelle Weißwurstfrühstück und anschließend die Siegerehrung der Gewinner
der diesjährigen Wettfahrt. Erster Sieger wurde übrigens unser alter Freund Rainer Haßold aus Augsburg. Er durfte den
Wanderpokal, einen vom Bucher Künstler Konrad Huber gefertigten grob gescchnitzen Heißluftballon aus Lindenholz, bis zum
nächsten Treffen mit nach Hause nehmen. Bester Stimmung reisten die Ballonteams aus Deutschland, Österreich und der
Schweiz gegen Mittag dann wieder ab. Der Gruppenvorstand und die Helfer der Ballonsportgruppe Landshut konnten feststellen,
dass ihr Treffen mit Ballonsportlern aus Fern und Nah wieder einmal ein voller Erfolg war.
Ein ganz herzlicher Dank gilt Barbara, Sabine, Blindy, Thomas und Wolfgang, von denen das Bildmaterial stammt.